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High Performance Industrieböden

Samtliche Fußböden, die nicht zu Wohnzwecken oder als Straßen genutzt werden, werden zu den Industrieböden gezählt. Neben der Gewährleistung der Tragfähigkeit soll der Industrieboden langzeitbeständig gegen möglichst viele Arten der vorhandenen Einwirkung sein und dabei nur ein Minimum an Pflege und Wartung benötigen.

Fußböden mit vielfältiger Nutzung

Der Begriff Industrieboden ist ein Sammelbegriff für Fußböden mit einer vielfältigen Nutzung, z.B.:

  • Fußböden in Werkshallen, Betriebsräumen und Laboratorien
  • Fußböden für Transportwege
  • Fußböden für Lagerflächen

Sämtliche Fußböden, die nicht zu Wohnzwecken oder als Straßen genutzt werden, werden zu den Industrieböden gezählt. Neben der Gewährleistung der Tragfähigkeit soll der Industrieboden lange Zeit beständig gegen möglichst viele Arten der vorhandenen Einwirkung sein und dabei nur ein Minimum an Pflege und Wartung benötigen.

Ein Industrieboden besitzt in der Regel einen mehrschichtigen Aufbau. Grundsätzlich existieren zwar für die einzelnen Schichten Normen oder Richtlinien, eine zusammenfassende bzw. übergreifende Norm für Industrieböden mit ihren unterschiedlichen Konstruktionsaufbauten fehlt aber.

Die Beanspruchung von Industrieböden erfolgt durch flächig oder punktförmig wirkende Lasten aus Lagergütern, Regallagern, Containern sowie Radlasten von Gabelstaplern und von anderen Fahrzeugen. Eine Beanspruchungsart, die besonders bei Industrieböden in Erscheinung tritt, ist die mechanische Beanspruchung der Bodenoberfläche. Entsprechend den überwiegenden Einwirkungsarten unterscheidet man:

  • Rollverschleiß (Fahrzeuge mit relativ harter Bereifung)
  • Schleifverschleiß (z. B. Fußgänger, weichbereifte Fahrzeuge, Schleifen von Gütern)
  • Stoßverschleiß (z. B. Absetzen von Gütern, Überfahren von Fugenkanten und Bodenunebenheiten mit hartbereiften Fahrzeugen)

Die in der Praxis auftretende Beanspruchung ist meist eine Kombination dieser drei Arten. Die Beständigkeit von Industrieböden gegenüber chemischen Beanspruchungen gewinnt im Hinblick auf die verschärften Vorschriften des Boden- und Gewässerschutzes immer mehr an Bedeutung. Nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG), § 62 / 63 müssen Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen (LAU-Anlagen) wassergefährdender Stoffe sowie Anlagen zum Verwenden wassergefährdender Stoffe so beschaffen und eingebaut, aufgestellt, erhalten und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer oder eine sonstige Beeinträchtigung nicht zu befürchten ist.

Anwendungsbereiche

Mechanisch belastbar und abriebfest

Die Anforderungen an Bodenbeschichtungs-Systeme in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und dessen Zulieferern sind vielfältig. Dabei steht die mechanische Belastbarkeit in diesen Bereichen häufig an erster Stelle.

Die hier eingesetzten schweren Maschinen und Anlagen üben Punkt- und Flächenbelastungen auf den Untergrund aus. Hinzu kommen bewegliche Produktionskomponenten, deren Gewicht unregelmäßig auf den Boden einwirkt.

Ungeeignete Bodenbeschichtungen können unter dem Druck stark beschädigt werden und ihre Funktionalität verlieren. Remmers bietet für die Automobilindustrie und den Maschinenbau hochwertige Bodenbeschichtungs-Systeme, welche speziell für die individuellen Anforderungen konzipiert wurden. Die guten Verlaufseigenschaften sorgen für eine gleichmäßig ebene Oberfläche. Zudem sind sie besonders trittsicher und abriebfest und sorgen damit für eine hohe Arbeitssicherheit bei gleichzeitig hoher Langlebigkeit.

Ableitfähig und ESD-gerecht

In der Elektronikindustrie spielen die richtigen ESD-gerechten Bodenbeschichtungen (ESD = Electrostatic Discharge = Elektrostatische Entladung) eine wesentliche Rolle. Elektrostatische Aufladungen stellen ein allgegenwärtiges Problem in der Elektronikindustrie dar und können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. In der Regel nehmen Menschen über den Boden elektrische Ladungen auf. Berührt man so aufgeladen z. B. einen metallischen Gegenstand, springen die überzähligen negativen Ladungen schlagartig auf diesen über.

Dieser kurze Stromstoß reicht aus, um elektronische Bauteile und Elemente dauerhaft zu schädigen. Mit den hochwertigen ESD-gerechten Bodenbeschichtungen von Remmers wird die elektrostatische Aufladung von Mensch und Maschinen verhindert. Ein gesundheitlich sicheres und wirtschaftliches Arbeiten ist durch diese spezielle Eigenschaft garantiert.

Unbedenklich und hygienisch einwandfrei

Einer der anspruchsvollsten Industrie-Bereiche für den Boden ist die lebensmittelverarbeitende Industrie. Denn neben den mechanischen Beanspruchungen schwerer Maschinen und chemischen Belastungen aggressiver Medien herrschen hier enorm strenge Hygienevorschriften.

Empfindliche Ware wird hier tagtäglich produziert, gelagert und konfektioniert. Dementsprechend müssen Bodenbeschichtungen porenfrei, nahtlos und fugenlos appliziert werden. Die einfache Reinigung ist dabei unabdingbar.

Die Remmers Bodenbeschichtungs-Systeme für die Lebensmittelindustrie sind physiologisch unbedenklich, rutschhemmend, temperaturbeständig, fugenlos und pflegeleicht. Zusätzlich sind sie emissionsarm gem. den Richtlinien des Ausschusses zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB). In Kombination mit einer exzellenten Beständigkeit gegen verschiedenste aggressive Lebensmittelbestandteile, erfüllen Remmers Bodenbeschichtungen in idealer Weise jegliche Anforderungen an einen Bodenbelag in der Nahrungsmittelindustrie.

Flüssigkeitsdicht und chemikalienbeständig

In der chemischen und pharmazeutischen Industrie kommen produktionstechnisch bedingt eine Vielzahl von aggressiven Chemikalien zum Einsatz.

Ob Mineralöle, Fette oder ätzende Säuren und Laugen – Bodenbeschichtungen in den Produktionshallen und Laboren werden dauerhaften Belastungen ausgesetzt. Remmers bietet hierzu eigens entwickelte Bodensystem-Lösungen, die nicht nur eine extrem hohe Chemikalienbeständigkeit aufweisen, sondern zugleich flüssigkeitsdicht, rissüberbrückend, befahrbar und enorm widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beanspruchungen sind. Selbst bei Nässe kann ein System trittsicher gewählt werden, sodass auf Dauer die höchste Sicherheit garantiert werden kann.

Bei der Lagerung von Gefahrstoffen mit sehr niedrigem Flammpunkt ist es von höchster Wichtigkeit, hochwertige und ableitfähige Bodenbeschichtungssysteme einzusetzen.

Untergrund ermitteln. Zustand analysieren. Belastungen definieren

Technische Analyse

Bei der Wahl eines geeigneten Bodenbeschichtungssystems gibt es eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen. Der erste Schritt ist die Analyse des Untergrundes. So erfordert beispielsweise ein reiner Betonboden andere Eigenschaften einer Beschichtung als ein Gussasphaltestrich. Im zweiten Schritt gilt es den Zustand des Bodens zu untersuchen, z. B. durch Messung der Haftzugfestigkeit oder des Feuchtegehalts. Im dritten Schritt müssen die Belastungen, denen der Boden nach der Beschichtung ausgesetzt wird, exakt definiert werden.

Methoden zur Untergrundüberprüfung

Der wichtigste Bestandteil eines Industriebodens ist der Untergrund und dessen Beschaffenheit. So unterscheiden sich die Untergründe in vielen Eigenschaften, wie z.B. in der Druck- und Haftzugfähigkeit, dem Feuchtigkeitsgehalt oder der Oberflächenstruktur. Die sorgfältige Analyse und Untersuchung ist somit die Grundvoraussetzung, damit ein optimaler Systemaufbau für die Bodenbeschichtung gewählt und appliziert werden kann.

  • Druckfestigkeit
  • Haftzugfestigkeit
  • Untersuchung auf Schadstellen
  • Feuchtigkeitsmessung
  • Untersuchung auf Risse

Beschichtungssysteme – Für jeden Boden die perfekte Lösung

Nach gründlicher Analyse der Eigenschaften des vorhandenen Untergrundes kann das passende Beschichtungssystem gewählt und ausgeführt werden. Dabei reichen die Beschichtungsarten von einfachen Versiegelungen bis hin zu Einstreubelägen und ableitfähigen Systemen. Bei speziellen Details, wie z. B. Sockelanschlüssen, werden besondere Anforderungen an den Systemaufbau gestellt.

Versiegelungen haben bei leicht- bis mittelbelasteten Böden eine Schutzwirkung und stellen eine kostengünstige Möglichkeit mit bis zu 0,5 mm Schichtdicke dar.

Eigenschaften:

  • Schützt zuverlässig (z. B. vor schwachen Säuren)
  • Folgt den Untergrundstrukturen
  • Kostengünstig

Anwendung:

  • Leicht bis mittelbelastete Böden
  • Produktions- und Lagerbereiche

Fließbeschichtungen können kleinere Unebenheiten aus dem Untergrund ausgleichen. Das Material wird gleichmäßig verteilt und fließt nach, wodurch eine glatte Oberfläche entsteht. Die Schicht wird mit einer Dicke von bis zu 3,0 mm aufgetragen. Je nach System können Verkrallungsschnitte gemäß den Angaben im Technischen Merkblatt erforderlich sein.

Eigenschaften:

  • Selbstverlaufend
  • Pigmentiert
  • Mittlere mechanische und chemische Belastbarkeit
  • Gleicht kleinere Rautiefen aus

Anwendung:

  • Bereiche ohne gleitfördernde Mittel, in denen Trittsicherheit gefordert wird
  • Bereiche mit dynamischen Belastungen

Der Einstreubelag besteht aus einer fließfähigen Basisschicht, in die das einzustreuende Material (z. B. Quarzsand oder Hartkorn) vollsatt eingestreut wird. Nach Aushärtung wird der nicht eingebundene Überschuss entfernt und eine Kopfversiegelung aufgetragen. Die Schichtdicken können zwischen 1,5 und 9,0 mm variieren. Je nach System können Verkrallungsschnitte gemäß den Angaben im Technischen Merkblatt erforderlich sein.

Eigenschaften:

  • Hohe mechanische, thermische Belastbarkeit je nach System
  • Rutschhemmende, sichere Oberfläche
  • individuell einstellbar

Anwendung:

  • Dauernassbereiche
  • Metallverarbeitung
  • Lebensmittelindustrie

Der Mörtelbelag hat den geringsten Anteil an Bindemitteln und eine fein abgestimmte Füllstoffsieblinie. Die Mörtelmischung ist rakelfähig und muss anschließend mit einer Kelle geglättet werden. Die Schichtdicke liegt bei mindestens 4,0 mm. Je nach System können Verkrallungsschnitte gemäß den Angaben im Technischen Merkblatt erforderlich sein.

Eigenschaften:

  • Mechanisch sehr hoch belastbar
  • Gleicht größere Unebenheiten aus
  • Rutschhemmend
  • Auch bei Gefälle installierbar

Anwendung:

  • Bereiche, in denen eine Rutschhemmung gefordert wird
  • Bereiche, in denen kein Verdrängungsfaktor gefordert wird

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